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24/1/2007 - RÄTSELHAFTIGES LÄCHELN DER MONA LISA


Leonardo da Vinci hat in einem Lächeln beide Ausdrücke vereinigt, die sich anziehen, sich auch abweisen ohne sich trennen zu können. Das mysteriöse Lächeln der Mona Lisa ist eigentlich ein doppeltes Lächeln. Ich habe selbst auf diesem Prinzip das Lächeln meiner Bildhauerkunst erbaut, welche von einer Zeichnung von Michel Angelo inspiriert ist.

Das ruhige Lächeln der Mona Lisa (rechte Seite des Gesichts) empfängt den tiefen Blick ihres Malers.

Dieser, ganz in ihrer Nähe, durchkreuzt den feuchten Schleier ihrer Augen, um Ihrer Haut mit der Brillanz ihres Herzen eine harmonische Form zu gewähren.

Schauen Sie das umgekehrte Foto an, somit können Sie feststellen, dass die leuchtende und strahlende Zone, goldfarbig wie die Sonne, sich am Herzen befindend, gerade in der Mitte der Komposition liegt.

Wie stark soll er die Schläge ihres Herzen gespürt haben, um sie als Stickereien darzustellen, die nur mit den Augen unsichtbar sind und durchsichtig unter dem Schleier erschienen.
Dies beweist tatsächlich, dass der Schleier später hinzugefügt wurde. Diese Nähe betont die Intensität des ätherischen Charakters der Verbindung des Modells mit seinem Maler: eine Verbindung, die aus langen schweigenden Pausen entstanden ist.

Die obere Lippe der Mona Lisa (linke Hälfte des Fotos) ist auf subtiler Weise bereit sich zu Öffnen, als ob sie Ihre Sinnlichkeit der Unschuld des Blickes von jenem, der sein Herz erwärmt hatte, anzubieten. Die obere Lippe auf der anderen Seite ist viel fester. Sie weist eine bestimmte Zurückhaltung auf; jedoch sehr sanft, überzeugt durch die entstehende Hängebacke, welche die freiwillige Art von Leonardo de Vinci ausdrückt.

Die kleine Kugel des Kinns, leicht erhoben im Vergleich zum gut umhüllten Kiefer, kommt von der muskulären Spannung. Diese Art von unkontrollierter Anspannung stammt aus einer Emotion, die Tränen unterdrückt, seien sie von Trauer oder auch von Freude. Leonardo da Vinci hat an diesem Gemälde bis zum Ende seines Lebens gearbeitet. Vielleicht wollte er, bevor er diese Welt verlies auf die Suche seines Lebens hinweisen: die innere Erfahrung der Liebe.

War sie zuerst menschlich bevor sie mystisch wurde? Die Veränderung der beiden Finger der linken Hand der Mona Lisa weckt den perfekten anatomischen Eindruck, dass sie sie in einem Handtuch versteckte. War sie erkältet oder hat sie tatsächlich geweint? Ich bin nicht der Meinung, dass Leonardo da Vinci diese Veränderung wegen einer Erkältung hätte bringen wollen. Durch dieses Symbol, das auf sittsamer Weise verhüllt ist, wollte er das Leiden der Trennung auf dieser Welt einer gegenseitiger Liebe betonen; eine Liebe , die weit entfernt der Moral war, die auf sozialen Vorschriften und Normen beruhen?
Handelt es sich um ein Symbol der universalen Liebe seiner leibhaften Seele, die unter der nostalgischer Trennung des Ganzen leidet: Diese Form der nostalgischen Liebe nach welche sich Rumi und Hafiz in ihren Gedichten langweilen?

Aus dieser tiefen ätherischen Einigung, haben sich ihre Blicke sowie ihre Lippen für immer in dem Portrait der Mona Lisa vereinigt. Damit strahlen sie die Vibration einer höchsten Form der Liebe aus: einer Liebe, die die Grenzen von Zeit und Raum hinwegsetzten.

 
 
Atelier : 12 rue du maquis - 56140 Saint Marcel (Frankreich)
Nummer: 33- 297670403
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